Während der FrontTrends 2013 in Warschau lernte ich Gregor Martynus kennen und erfuhr etwas über zwei Ideen: noBackend und Dream Code Development. Die Kurze Diskussion und der Vortrag machten mich Neugierig mehr darüber zu erfahren, zumal ich die Vision bei dem kurzen Gespräch auch nicht ganz erfassen konnte. Deshalb hatte ich mir im Nachgang auch den Talk von Jan Lehnardt (http://nerds.fm/p/nfm-006-jan-lehnardt/) angehört in dem ebenfalls auf beide Themen eingegangen wird und ich kann jedem ebenfalls diesen Talk empfehlen.

Was ist nun Dream Code Development?

Soweit ich es verstanden habe, ist die Idee dabei aus technischen Details auszubrechen und sich unabhängig von diesen eine schöne API “erträumt” und diese mit Kollegen diskutiert und weiter verbessert. Erst im zweiten Schritt überlegt man sich, wie und ob man eine solche Schnittstelle mit Leben füllen kann. Man denkt also aus der Sicht des Consumers der API. Diese Idee scheint trivial und viele denken sicherlich, dass das doch der übliche Weg sein müsste eine API zu designen. Ich denke, dass man oft zu sehr eingeschränkt denkt und für neue Ideen aus Zeitmangel oft kein Platz ist.

Meiner Meinung nach geht Dream Code Development daher einen richtigen Weg und sollte auch nicht nur auf Front-End-Developer beschränkt bleiben. Zudem kann Dream Code Development zusammen mit Test Driven Development eine wunderbare Einheit bilden.